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Die Rheinpfalz, 11.10.2019, mit freundlicher Genehmigung von Monika Köhler 

Elke Stachowiak ist seit 100 Tagen Bürgermeisterin

Mai 2019: Bei der Kommunalwahl setzt sich Elke Stachowiak als Bürgermeisterin durch. Einschlägige Erfahrungen hatte sie vorher nicht. (Foto:Franck)

Die ersten 100 Tage als Bürgermeisterin von Ellerstadt hat Elke Stachowiak hinter sich. Als Kandidatin der Freien Wähler hatte sie sich bei der Wahl im Mai gegen SPD-Mann René Breier durchgesetzt. Stachowiak hat mit ihrem kommunalen Amt Neuland betreten.

Seit Herbst 2018 war Elke Stachowiak in jeder öffentlichen Rats- und Ausschusssitzung, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Dorfpolitik funktioniert. Sie war viel unterwegs, um herauszufinden, was die Ellerstadter umtreibt. Im Rat zu beobachten, wie miteinander agiert wird, sei interessant gewesen, erzählt sie.

Die Beobachtungen mündeten bei ihr in neuen Ansätzen. Sie kam zu dem Schluss, vor den Ratssitzungen zuerst mit den Fraktionssprechern die Themen zu besprechen. In dieser Runde könne man ganz andere Fragen stellen als im Rat, findet sie. „Es sind ja die gleichen Themen, über die wir sprechen, nur hat jeder eine andere Herangehensweise“, sagt die Neu-Bürgermeisterin. Durch die vorgeschalteten Sitzungen verbessere sich auch der Informationsaustausch zwischen den Fraktionen.

Alles erst mal gründlich analysieren

Dass sich Ellerstadter Institutionen und Vereine untereinander besser vernetzen, ist ganz im Sinne Stachowiaks. Wie gewinnbringend das ist, zeige für sie das Beispiel der Kooperation zwischen NABU und Grundschule. Der Bürgermeisterin sind die Kontakte mit den Kollegen aus der Region wichtig, des Erfahrungsaustauschs wegen. „Unsere Zeit ist sehr schnelllebig. Man muss die Dinge aber erst einmal gründlich analysieren, um sie positiv voranbringen zu können, und man muss das Rad nicht immer neu erfinden“, begründet sie.

Der Stillstand zwischen Wahlen und Sommerpause war ihr zu lang, um Bürger auf Entscheidungen des Rates wegen ihrer Bauanfragen warten zu lassen, also machte sie im August zwei Sitzungen in einem Monat. „Ich halte nichts von Mammutsitzungen“, sagt die 54-Jährige. „Die Leute sitzen ehrenamtlich nach Feierabend da, und irgendwann sind sie einfach müde.“

Mit Gemeindearbeitern alle Grünflächen besucht

Das noch von Ex-Bürgermeister Helmut Rentz angestoßene Vorhaben, das Umspannwerk der Rhein-Haardtbahn zu kaufen, findet sie gut, sie hat auch jede Menge Ideen, was man damit anfangen könnte. Der Kauf dürfe auf keinen Fall um jeden Preis erfolgen, so Stachowiak. Das Gebäude ist mit Schadstoff belastet. Das müsse von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH bewertet werden, so die Bürgermeisterin. Mögliche Maßnahmen müssten in die Preisverhandlungen einfließen. Außerdem seien Zufahrt und Parkplätze zu regeln.

Mit dem Bau der Begegnungsstätte für Jung und Alt soll im Frühjahr angefangen werden. Sollte man sich für ein Multifunktionsspielfeld am Standort der Skaterbahn entscheiden, dürfe das den Bau nicht weiter verzögern. Außerdem stelle sich die Frage nach den Mehrkosten. Stachowiak ist mit den Gemeindearbeitern alle Ellerstadter Grünflächen durchgegangen, um aufzunehmen, in welchem Zustand sie sich befinden und wie groß der jeweilige Pflegeaufwand ist, um entscheiden zu können, wie man sie grundsätzlich gestaltet haben will.

Die Idee eines Wohn-Pflegegebäudes wird wieder aufgenommen, wenn ein passender Platz dafür gefunden ist. Der Platz anstelle des Sängerheims sei definitiv zu klein.

Ordnung und Austausch als Priorität

„Das Betätigungsfeld eines Bürgermeisters ist wirklich breit gefächert“, so Stachowiak. Als Einzelkämpferin fühlt sie sich deshalb aber nicht. Sie setze auf eine geordnete Arbeitsstruktur, Netzwerke, Erfahrungsaustausch und Informationsfluss unter den Beteiligten.

 

Liebe Mitbürger,

am 17.08.2019 wird unsere FWG-Klausur stattfinden. Dort wollen wir wie angekündigt unser Wahlprogramm strukturieren und einen Fahrplan erarbeiten.

Über eine unserer Ideen möchten wir Sie aber bereits jetzt informieren. Diese betrifft die Mehrgenerationenfläche neben der Schule und den Bolzplatz. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf und wollen diese beiden Themen nicht weiter auf die lange Bank schieben.

Im Zusammenhang mit den Planungen zur Mehrgenerationenfläche neben der Schule gab es zum Teil verständliche Einwände der Anwohner, speziell im Bezug auf die geplante Skaterfläche. Hierüber haben wir uns nochmals Gedanken gemacht, wie wir evtl. diesen Einwänden Rechnung tragen können.  Daher möchten wir dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorschlagen, anstatt der Skaterfläche ein Multifunktionsspielfeld zu installieren. Diese Fläche ist an sich schon, von Ihrer Konstruktion geräuschärmer als eine betonierte Fläche. Die genauen Details, wie eine solche Fläche aussehen könnte, erarbeiten wir momentan noch. Anbei ein Beispielskizze:

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Die Skaterfläche soll aber nicht wegfallen, sondern könnte am derzeitigen Bolzplatz neben dem Tennisclub Ellerstadt errichtet werden.

Sollte sich hierfür eine Mehrheit finden, könnte unserer Meinung nach den Bedenken der Anwohner sowie den Interessen der Kinder und Jugendlichen am besten entsprochen und ein vielfältigeres Angebot etabliert werden. Synergien mit z.B. der Schule oder dem Hort wären ebenfallsmöglich.

Eine Verzögerung der Baumaßnahme sollte dadurch nicht entstehen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ihre FWG Ellerstadt

Liebe Mitbürger, 

wir starten in die nächste Legislaturperiode:  

Am 03.07.2019 wurde Elke Stachowiak als neue Bürgermeisterin eingeführt und führt nun die Geschäfte der Gemeinde.  

Nach den Ferien wird die konstituierende Sitzung (Termin steht noch nicht fest) stattfinden, in der es u.a. um Beigeordnete und die Ausschüsse des Gemeinderates geht. 

Über diese Themen haben wir uns intern abgestimmt und wollen in einer gemeinsamen Besprechung mit allen Mitgliedern des Gemeinderates offen und transparent über deren und unsere Vorstellungen sprechen.  

Wir möchten vermeiden, dass sich jemand übervorteilt oder übergangen fühlt. Irgendwann müssen Entscheidungen getroffen werden, die dem einen oder anderen nicht immer zu 100% gefallen, aber wichtig ist, dass wir alle die Themen von und für Ellerstadt im Blick haben.   

Darüber hinaus werden wir uns von der FWG zu einer Klausur zurückziehen, um anhand unseres Wahlprogrammes die Themen zu strukturieren und einen Fahrplan für die Umsetzung unserer Ziele zu formulieren. Die Ergebnisse werden wir Ihnen auf unserer Homepage und bei Facebook mitteilen.  

Für Anregungen Ihrerseits sind wir jederzeit offen. 

 

Bis dahin Ihre FWG Ellerstadt